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an einem lauen Sommerabend

Draußen essen kann man bei diesen Temperaturen gar nicht oft genug. Doch obgleich sich immer mehr Restaurants auf der Torstrasse tümmeln, scheint es kaum freie Sitzplätze zu geben. Schon gar nicht draußen. Und schon gar nicht im noto.

So nahmen wir den Tisch am Fenster mit Blick auf die feiernden Gäste draußen und waren ganz froh, hinter der Glasscheibe zu sitzen. Das noto hat Charme. Und die Gäste sind schillernd.

Der große Tresen erinnert an eine Hotelrezeption aus einem Spielfilm und am großen Tisch möchte man sofort seinen nächsten Geburtstag feiern. Die Einrichtung wurde mit Liebe zum Detail ausgesucht, ist schlicht und doch speziell. Das Essen hingegen ist aufregend und ungewöhnlich. Vegetarisch gibt es nicht viel Auswahl, aber die ist ideenreich und ungalublich lecker!

Zuerst wurde uns selbstgebackenes Brot gereicht, Maisbrot und eine dunklere Variante mit Meerettich-Limetten-Dressing. Es folgten eine gekühlte Rote-Beete-Borschtsch mit Rhabarber, die hätten wir ewig weiterlöffeln wollen – und anschließend frittierte Arancini (Reis-Käse-Bällchen) mit Feldsalat und selbstgemachtem Feigenconfit, die auch ausgezeichnet waren.

Und der offene Sauvignon blanc mit Grapefruitnote war einfach hinreissend.

 

noto
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